Aus dem Leben eines Schwimmers.

Delphine sind schuld: zum ersten Mal Erster

Flower
Die Überschrift führt ein bisschen in die Irre, denn ich bin am 2. September 2017 nicht nur zum ersten Mal erster geworden, sondern auch zum zweiten Mal. Ich habe nämlich zwei Urkunden bekommen, einmal als Erster in der Gesamtwertung der Männer, einmal als Bester in meiner Altersgruppe. Und obwohl ich das jetzt schwarz auf gelb in Form der Urkunden vor mir habe, bin ich gar kein richtiger Erster: die Siegerin bei den Frauen hat mir nämlich am Ende keine Chance gelassen. Trotzdem: in meiner Schwimmkarriere (die sich ja mit wirklich langen Unterbrechungen über Jahrzehnte hinzieht) habe ich noch nie den ersten Platz erschwommen. Der so genannte "M-Cup" hat das jetzt also geändert und auch wenn da nicht so viele Teilnehmer die 1,6 km geschwommen sind, fühlt sich das gut an. Und es motiviert. Und lässt mich sogar vom Schwimmen träumen, was ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr hatte. Sowieso komisch: wie kann das sein, dass man so viel Zeit mit dem Schwimmen verbringt, Bücher zum Thema liest, Reisen in Sachen Schwimmen plant und dann nicht davon träumt? Ich kann mir das nur so erklären, dass das Schwimmen bei mir eine so entspannende Wirkung hat, dass es mein Unterbewusstsein nicht weiter beschäftigt.

Aber vielleicht ändert sich das jetzt nach dieser Platzierung? Ach ja, wie man schon auf dem Foto sieht: der "M-Cup" ist ein Schwimmwettkampf im Motzener See (deshalb auch "M-Cup"), man geht beim kleinen Brandenburger Ort Kallinchen ins Wasser. Angenehm kühl, angenehm sauber, weil es nicht mehr so heiß war, waren keine anderen Menschen am Startort, dem Seebad Kallinchen. Erst gab es ein kurzes Kinderschwimmen, dann das eigentliche Rennen, organisiert vom Schwimmclub Delphin 1990. Einmal quer rüber, dann kurz links, dann wieder zurück. Und dann Kaffee, Kuchen und eine kleine Siegerehrung. Es gab Duschgel …